Alter Schmuck, kaputte Ketten, gemischte Stücke - alles wird nach Goldgehalt bezahlt. Hier siehst du was dein Altgold wirklich wert ist.
Kurz & ehrlich: Altgold hat den höchsten Abschlag (~30 €/g Feingold) weil der Feingehalt oft unklar ist. Für 10g 585er Altgold bekommst du aktuell ca. -175,50 €. Tipp: Sortiere nach Feingehalt vor dem Verkauf - das kann den Abschlag auf ~20 €/g reduzieren.
Altgold hat den höchsten Abschlag weil der Feingehalt oft unklar ist und der Händler den Säuretest machen muss. Sortiere nach Feingehalt wenn möglich - das spart Abschlag. 585er Stücke zusammen, 750er zusammen. Klare Stempel bedeuten niedrigeren Abschlag und mehr Geld für dich.
| Gewicht | 333er (8 Karat) | 585er (14 Karat) | 750er (18 Karat) | 999er (24 Karat) |
|---|---|---|---|---|
| 5 g | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 10 g | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 20 g | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 50 g | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 100 g | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
Altgold ist der Sammelbegriff für gebrauchten, beschädigten oder gemischten Goldschmuck und -gegenstände. Einzelne Ketten, verbogene Ringe, gebrochene Armbänder, Münzen mit unklarer Herkunft - all das gilt als Altgold. Der Vorteil: Es spielt keine Rolle ob das Stück beschädigt ist.
Altgold hat den höchsten Abschlag weil der Feingehalt oft unklar ist und der Händler den Säuretest oder eine aufwendigere Analyse machen muss. Dazu kommt das Risiko gemischter Legierungen. Je klarer du den Feingehalt belegen kannst (Stempel), desto geringer der Abschlag.
Sortiere nach Feingehalt wenn möglich - das spart Abschlag. 585er Stücke zusammen, 750er zusammen. Stücke mit unlesbarem oder fehlendem Stempel werden als Altgold behandelt. Händler, die selbst einschmelzen (Scheideanstalten), bieten oft bessere Preise.
Bei komplett unbekanntem Feingehalt schätzt der Händler konservativ - oft 333er oder sogar weniger. Der Abschlag ist dann maximal (30+ €/g Feingold). Lass den Feingehalt immer vorher bestimmen wenn du keine Stempel siehst. Eine RFA-Analyse kostet oft nichts extra.
Ja, auf jeden Fall. Ab 20g lohnt sich die Abgabe deutlich besser als Kleinstmengen. Bei großen Mengen (100g+) lässt sich auch über den Abschlag verhandeln. Viele Scheideanstalten bieten bessere Konditionen ab bestimmten Mindestmengen.
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